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Praxinoskop / Verleihnummer 70-42002

Produktinformationen "Großes Praxinoskop"

Praxinoskip 01

Ein zauberhaftes Spiegelkabinett der bewegten Bilder.

Das Praxinoskop ist eine Weiterentwicklung des Zoetrop und erzeugt die Illusion von bewegten Bildern. Es nutzt dazu den stroboskopischen Effekt. Erfunden von dem französischen Fotografen Charles-Émile Reynaud um 1877, lässt das Praxinoskop bewegte Bilder mittels einer Spiegelanordnung entstehen. Bereits 1892 gelang es mit Hilfe des Praxinoskop und ein paar Tricks einen bis zu 15 Minuten langen Film zu zeigen. Dieses optisches Gerät stellt ein Vorläuferverfahren der Kinematographie dar und zugleich eine Verbesserung des Zoetrop.

Reynauds Ziel war es gewesen, das Zoetrop, dass zu dieser Zeit sehr beliebt war zu verbessern. Insbesondere waren beim Zoetrop die Bilder mitunter nur unschaf und verzerrt zu erkennen, da man diese durch Schlitze betrachtete. Tatsächlich wurde das Praxinoskop wegen seiner besseren Bildqualität sehr schnell sehr populär.

Um die Bilder zum Leben zu erwecken, legt man in die Trommel einen Papierstreifen. Auf ihm befinden sich Praxinoskop 02 eine Abfolge von Bildern, die einen Bewegungsablauf darstellen. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, sollten die Bilder genau gegenüber von den Spiegeln liegen. 

Schaut man nun auf einen der Spiegel und versetzt die Trommel in Drehung, so scheint es als würden sich die Bilder bewegen. Dieser Eindruck entsteht, weil das Auge in jedem Spiegelsegment ein neues Bild sieht. Das Gehirn interpretiert dies aber als die Bewegung ein und derselben Abbildung. Damit auf diese Art und Weise ein scheinbar bewegtes Bild entstehen kann, braucht es etwa 14 bis 16 Bilder pro Sekunde.

 

Das Praxinoskop wird mit einer Reihe von Streifen mit unterschiedlichen Motiven geliefert.

Zoetrop / Verleihnummer 70-42003

Produktinformationen "Großes Zoetrop"

Auch Wundertrommel genannt. Zeigt wie Kino funktioniert.

Zoetrop 01

Wundertrommel oder Wheel of Life wird dieses optische Gerät auch genannt. Das Zoetrop erzeugt die Illusion von bewegten Bildern. Es nutzt dazu den stroboskopischen Effekt.

In die Trommel wird ein Papierstreifen mit einer Abfolge von Bildern eingelegt, die einen Bewegungsablauf darstellen. Die Zahl der Schlitze entspricht dabei der Zahl der Bilder. Damit für das menschliche Auge ein bewegtes Bild entsteht braucht es etwa 14 bis 16 Bilder pro Sekunde.

Um den Effekt zu erleben, schaut man durch die Schlitze hindurch auf die Bilder und versetzt die Trommel in Drehung. Es scheint, als würden sich die Bilder bewegen. Dieser Eindruck entsteht, weil das Auge jedesmal, wenn ein Schlitz das Blickfeld passiert, ein neues Bild sieht. Das Gehirn interpretiert dies aber als die Bewegung ein und derselben Abbildung. Damit auf diese Art uns Weise ein scheinbar bewegtes Bild entstehen kann, braucht es etwa 14 bis 16 Bilder pro Sekunde.

Den fließenden Übergang zwischen den Bildern verdanken wir der Tatsachen, dass der helle Lichtreiz auf der Netzhaut des Auges nachwirkt, wenn wir in der Dunkelphase auf die Pappe zwischen den Schlitzen gucken.

Das Zoetrop wird mit einer Reihe von Streifen mit unterschiedlichen Motiven geliefert. 

1834 erfunden von dem englischen Mathematiker William George Horner, verbreitete sich das moderne Zoetrop erst um 1860. Dann aber wurde es schnell zu einem beliebten Spielzeug. Dieses optisches Gerät stellt ein Vorläuferverfahren der Kinematographie dar. Erste Formen des Zoetrops sollen schon von den alten Chinesen entwickelt worden sein.

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