Filmprojekt der Mathilde-Planck-Schule

Details

An der Mathilde-Planck-Schule setzten sich die Schüler im Rahmen des Gemeinschaftsunterrichts intensiv mit dem AfD-Programm auseinander. Welches sind die zentralen Aussagen des Parteiprogrammes? Welche Einstellungen vertritt die AfD zur Familienpolitik, zu Migrationsfragen, zum Islam, zu Kunst und Kultur und anderen Gesellschaftsbereichen? Was will die AfD? Und wie würde eine Gesellschaft aussehen, wenn die AfD bei der nächsten Bundestagswahl gewinnen würde? 

Es waren diese Überlegungen, die zu einem Filmprojekt führten: die Schüler entschlossen sich, solche Zukunftsszenarien mit dem Mittel der Satire in kurzen Filmszenen darzustellen.

Kompetente Hilfe erhielten die Schüler vom Kreismedienzentrum. Zunächst wurden in lebhaften Gesprächen die Ideen auf ihre Umsetzbarkeit besprochen.
Die Schüler erfuhren Grundzüge der Bildgestaltung und der szenischen Auflösung einer Geschichte. In einem Workshop konnten die Schüler die Handhabung einer Kamera erlernen und in Vorübungen erste Erfahrungen sammlen.

An einem langen Frühlingstag setzten die Schüler ihre Filmidee um. Die notwendigen Requisiten waren besorgt, die Rollen der Schauspieler verteilt, die Aufgaben der Filmcrew festgelegt. 

In mehrtätiger Arbeit wurde der Film schließlich geschnitten und erhielt mit der Unterlegung von passender Filmmusik den letzten Schliff. 
"Der Moment, als ich den letzten Klick machte und wußte, dass jetzt der Film fertig war, war der glücklichste Moment in meinem bisherigen Leben", meinte ein Schüler überschwänglich bei der ersten Präsentation des Filmes.  

 Von der Idee zum Film

Grundidee: Ausländerfeindlichkeit und Vorgehen gegen muslimische Bevölkerungsgruppen ist wichtiger als echte Verbrechensbekämpfung.

Storyboard: Im Storyboard werden alle wesentlichen Szenen vor dem eigentlichen Dreh zeichnerisch dargestellt. Das Storyboard enthält auch schon die wichtigsten Angaben zu Einstellungen und Regieanweisungen für die Schauspieler.

Umsetzung: Die verschiedenen Szenen werden entsprechend der Auflösung in einzelne Einstellungen geprobt und schließlich gefilmt.

Schnitt: Am Computer werden die Filmschnipsel zunächst gesichtet und hinsichtlich der Verwendung sortiert. In mühsamer Kleinarbeit werden die einzelnen Einstellungen aneinandergefügt und immer wieder in ihrer Wirkung im Hinblick auf die beabsichtigte Filmaussage betrachtet. Dann wird der fertige Film mit passender Musik unterlegt. Zuletzt werden Vorspann und Abspann des Filmes am Computer generiert.